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"Eine Raupe wird einmal ein Schmetterling". Das wissen die Kinder der Musikalischen Früherziehung natürlich ganz genau. Mittwochs kommen sie aus ihren Gruppen der Kindertagesstätte "Lütt Matten" zu Frau Horst von der Musikschule in den Unterricht. Selbstbewusst tragen sie die Raube "Ursula" unter den Armen, singen gemeinsam das Lied und lassen das Tier immer größer werden. Es ist erstaunlich, wie schnell die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sich neue Texte und Melodien merken können. "Das ist schon das ganze Lied? Das ist aber leicht" sagt Sonny selbstbewusst.
Die Musikalischen Früherziehung ist ein Angebot der Regionalmusikschule Malchin und wird von mehreren Kindereinrichtungen aus der Region wahrgenommen. Einmal wöchentlich treffen sich die Kinder in kleinen Gruppen. Singen, Tanzen, Bewegen und genaues Hinhören ist der Inhalt des 45-minütigen Unterrichts. Sie lernen dabei die verschiedenen Instrumente und Klänge kennen, probieren einige aus und lernen damit umzugehen. Dabei werden nicht nur das Gehör geschult, Spaß an der Musik geweckt sondern auch Bewegung, Auffassungs- und Einfühlungsvermögen entwickelt. Auch das Training von Geduld, Ausdauer, Zielstrebigkeit und Geschicklichkeit steht auf dem Programm. Das Fundament für das Erlernen eines Instrumentes oder das Beherrschen der Stimme legt die "Elementare Musikerziehung" in den Kursen Musikgarten, Musikalische Früherziehung und der Musikalischen Grundausbildung. Durch eine kompetente Betreuung einer Fachlehrkraft werden schon früh Talente entdeckt und gefördert.
Die Kinder lassen die Zaubertöne der Triangel erklingen und die schlafende Raupe verwandelt sich in einen Schmetterling. Sonny ist begeistert vom Schmetterlingstanz: "Also als ich ein Schmetterling war, da habe ich Häuser, Bäume und Blumen gesehen."
Dieser Artikel stammt von Lea Nötzel, sie absolvierte ihr zweiwöchiges Praktikum an der Musikschule Malchin im Fachbereich "Elementare Musikerziehung"

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