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TKO Durchschlagender hätte der Erfolg wohl kaum ausfallen können. In einer Gemeinschaftsaktion hatte die Stadtverwaltung mit der Musik- und der Pestalozzi-Schule im vergangenen Jahr ein Gitarrenprojekt für Malchiner Grundschüler gestartet. Ziel der Aktion: Kinder sollen gezielt an den Umgang mit einem Instrument herangeführt, das musische Empfinden und Verständnis der Jungen und Mädchen gefördert werden. Die Schule stellt die Räumlichkeiten, die Stadt finanziert die Instrumente und die Musikschule liefert das künstlerische „Gewusst wie“. Der Zuspruch und die Begeisterung für das zusätzliche Unterrichtsangebot waren so groß, dass sich zirka 80 Prozent der Schüler dazu entschlossen, ihr musikalisches Können jetzt an der Musikschule weiter zu entfalten. Das sind immerhin zirka zwanzig Kinder.
Was für Grundschüler gut ist, das kann auch für Haupt- und Realschüler nicht schlecht sein. Ab Ende September haben Jungen und Mädchen der 5. und 6. Klasse der Marcus-Regionalschule die Möglichkeit, so richtig in die Tasten zu hauen. Eine Unterrichtsstunde in der Woche können sie fortan unter Anleitung von Musikschullehrer Volker Muchin das Keyboard spielen erlernen. „Die Stadt Malchin stellt für das Projekt 3.000 Euro zur Verfügung. Davon werden zehn Keyboards gekauft und zudem stützen wir die Kosten für die Schüler und den Musikschullehrer“, erklärt Stadträtin Manuela Rißer. In einem Elternbrief hat Schulleiterin Ute Arndt schon mal auf das Projekt hingewiesen. Und der Rücklauf stimmt sie sehr optimistisch. „Wir haben jetzt schon mehrere Anmeldungen“, freut sie sich. Auf den Elternversammlungen in den nächsten Tagen soll noch einmal die Werbetrommel für das zusätzliche Unterrichtsangebot, das Ute Arndt auch als einen wichtigen Baustein für die anvisierte Ganztagsschule sieht, gerührt werden. Über das Keyboardprojekt hinaus haben Marcus- und Musikschule in diesen Tagen auch einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der fortan eine mannigfaltige Zusammenarbeit beider Bildungsstätten vorsieht.
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