|
MUSIKSCHULE Mit dem Ende seiner Schullaufbahn schließt Fabian Holthus einen Weg ab, der weit zurückreicht.
Jedes Schuljahr ist es üblich, dass die Malchiner Musikschüler, welche ihre Schullaufbahn beenden, auch die Musikschule verlassen und damit einen Weg abschließen, der bei einigen sehr, sehr weit zurückreicht. Einige der abgehenden Schüler werden in der folgenden Reihe von Artikeln über ihre Erlebnisse in den Jahren ihrer Musikschullaufbahn erzählen.
„Die Früherziehung hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht als die Sportstunden im Kindergarten“, lächelt Fabian Holthus. Er ist ein Musikschüler, der bereits im frühen Alter von drei Jahren die musikalische Früherziehung besuchte. Inzwischen ist er ein 18-jähriger Abiturient und wurde am Ende des Schuljahres von der Musikschule verabschiedet. Für ihn war dieser Moment eine gute Gelegenheit, die Ereignisse der vielen vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen.
„Prägend waren für mich sicherlich die zwei Lehrerwechsel bei meinen Gitarrenlehrern, da jeder seine Art des Unterrichtens und Vermittelns anwendet. Ich denke aber auch, dass diese Wechsel mich in gewisser Weise weiter gebracht haben, da ich immer neue Impulse bekam.“ Auf die Frage, welche Höhepunkte er in seinen 15 Jahren Musikschulausbildung in Erinnerung behalten wird, nennt Fabian auf Schlag die Konzertreisen der Musikschule nach Luxemburg und Ungarn, welche im Rahmen des Europart-Treffens der drei Partnerstädte seit 2005 stattfinden, aber auch die Traumzauberbaum-Projekte und die Zusammenarbeit im verschiedenen Ensembles, in denen er Mitglied war. Alte Musik, Neue Musik, das Gitarrentrio, Gitarrenensemble – stellt sich die Frage, wie zeitlich ausgebucht man als so viel beschäftigter Musikschüler ist. „Sicherlich war es ab und an etwas anstrengend: die vielen außerschulischen Proben, zusätzliche Unterrichtsstunden zur Vorbereitung auf Wettbewerbe und die Auftritte. Nicht zu vergessen die Tatsache, dass man auch irgendwie hin und zurück kommen musste - meistens durch die Eltern oder die Musikschullehrer. Aber im Endeffekt waren es alles gelungene Auftritte, die in gewisser Weise mein Selbstvertrauen enorm gesteigert haben. Es hat sich also sämtliche Anstrengung durchaus gelohnt!“
Ein weiterer positiver Aspekt der Musikschule, so berichtet Fabian, war das Kennenlernen von Menschen, die die gleichen Interessen wie er besitzen. „Dadurch haben sich nach einiger Zeit der Zusammenarbeit auch Freundschaften gebildet, die heute noch existieren und von denen ich nicht denke, dass sie auch ohne die Musikschule zustande gekommen wären.“
Seine Verbundenheit zur Kultur bleibt bestehen, erklärt Fabian weiterhin, da er ab September am Schweriner Landestheater ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur beginnen wird. Dort möchte er in der Dramaturgie arbeiten, um einen Einblick in den Berufsalltag einer solchen Einrichtung zu erhalten.
Der Artikel des Nordkuriers ist hier zu finden.
Vielen Dank für das Lesen dieses Beitrags. Wir würden uns besonders freuen, wenn Sie uns auf Twitter folgen würden.
|