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Tanzen in einer idyllischer Umgebung PDF Drucken E-Mail
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Die Musikschulschüler  hatten bei ihrem Wochenend-Training im Jugendhotel Verchen offensichtlich viel Spaß.
MUSIKSCHULE Einen Wochenendausflug der besonderen Art erlebten TänzerInnen und ihre Lehrerinnen in Verchen

MALCHIN/VERCHEN NK. An diesem Wochenende glühten die Sohlen. 12 Tänzerinnen sind mit ihren Lehrerinnen in das Jugendhotel Verchen am Kummerower See gefahren, um ihr Programm zu erweitern. Die sonst nur 14-tägig stattfindenden Proben im Malchiner Stadthaus reichen bei weitem nicht aus, um die Konzerte der nächsten Zeit vorzubereiten. Daher haben sich die Schüler der Regionalmusikschule Malchin e.V. zusammen mit ihren Lehrerinnen Lolita Gredigk, Manja Horst und Heike Irmer ein ganzes Wochenende Zeit genommen. Als besonderen Gast haben sie Violetta Stavreva eingeladen. Schon öfter haben die Kinder mit der Tanzpädagogin aus der Kreismusikschule Güstrow zusammen gearbeitet und auch dieses Mal hatte sie viele neue Choreografien im Gepäck.

 

Und weil aller Anfang schwer ist, begannen die Kinder sofort nach der Ankunft mit einer intensiven halbstündigen Erwärmung. Spätestens bei den Dehnungsübungen standen den Tänzern erste Schweißperlen auf der Stirn. Doch das war erst der Anfang. Die nächsten zwei Stunden erwiesen sich als nicht weniger anstrengend: nun mussten die Kinder und Jugendlichen an einer graziösen Tanzhaltung und an einer eleganten Ausstrahlung arbeiten. Am besten kann man dies bei ehrwürdiger alter Musik trainieren, weshalb der Komponist Johann Sebastian Bach mit einem Menuett die Musik zur Bewegung lieferte. „Nach einer solchen Leistung und einem so sehenswerten Ergebnis haben sich die Kinder eine Pause verdient!“ meinte die Lehrerin Frau Gredigk und bat die Tänzer zum Mittagessen mit einem sehr bekömmlichen Eis zum Nachtisch.

Wer vermutete, dass nach einem anstrengendem Anfang ein ruhiger Nachmittag folgen würde, befand sich auf dem Holzweg – im Gegenteil: das Tempo wurde gesteigert und der moderne Jazztanz verlangte von den Kindern noch viel ab. Dieser stellte hohe Anforderungen an die Gedächtnisleistungen der Kinder und war auch von den Bewegungsabläufen nicht einfach zu bewältigen. Durch die zielstrebige Art und die erfrischende Arbeitsweise von Violetta gelang es ihr und den Lehrern immer wieder, die Kinder zu motivieren bis abschließend ein weiterer energiegeladener Tanz in das Repertoire des Tanzensembles aufgenommen werden konnte.
Nach fast drei Stunden waren alle zwar etwas erschöpft, doch sehr erfreut über das erreichte Ergebnis. Jetzt hatten einige Kinder das Bedürfnis, ihre arg strapazierten Füße unter einer erfrischenden Dusche zu kühlen. Trotz allem blieb noch genügend Zeit, um im Park spazieren zu gehen und die Spielgeräte auszuprobieren. Gerade dafür war die idyllische Lage des 250 Jahre alten Amtshauses, welches 2005 zum voll ausgestatteten Kinder- und Jugendhotels umgebaut wurde, ideal und die Kinder konnten nach nicht einmal 150 Metern am nördlichen Ende des Kummerower Sees Steine in das klare Wasser werfen.

Von dem Ergebnis begeistert zeigte sich Karin Knöfel, die Leiterin der Regionalmusikschule Malchins: „Konsequenz und Perfektion ergänzen sich hervorragend.“ und freut sich auf die Auftritte der Tänzer beim Festkonzert und dem „Elternmitmachkonzert“, die in der letzten Mai-Woche stattfinden werden. Den Kindern und Lehrern wird der Muskelkater nach der Abfahrt am Sonntag neben den zahlreichen schönen Erinnerungen und den neu erarbeiteten Tänzen sicherlich noch einige Zeit in lebhafter Erinnerung bleiben.

 

Nordkurier 11.03.2009, Fotos finden Sie hier.


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