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Lars Grünwoldt
Heutige Forscher vermuten, dass unsere Urahnen sich zunächst singend (brummend?) verständigten, bevor sich die eigentliche Sprache entwickelte. Singen darf also als die Urform des Musizierens betrachtet werden nicht zuletzt weil wir selbst das Instrument sind, welches sich als Ausdruck unserer Reife, Emotionen und Gesamtpersönlichkeit mit uns weiter entwickelt. Wir können "eine Stimme abgeben" oder sie "kann uns vor Schreck und Ärger weg bleiben" wie der Volksmund so schön sagt. Die Stimme und ihr Gebrauch sind also ganz natürlich mit uns verbunden. An diesen natürlichen Gegebenheiten wird zunächst im Gesangsunterricht gearbeitet: Atmung, Haltung, Stimmgebung, Artikulation und Gestaltung. Lehrer und Schüler zusammen erarbeiten Technik als Basis des Singens und später verschiedene Stil und Gestaltungsmöglichkeiten, um z.B. ein Lied interessant darzubieten. Zusammenarbeit ist hier das Zauberwort denn Singen ist ein bisschen wie ein gut sitzendes Kleid: Es muss individuell zugeschnitten und angepasst werden. Die Belohnung ist Freude am Musizieren mit dem eigenen Körper, persönliche Weiterentwicklung und der bessere und ökonomischere Gebrauch der Stimme im Alltag und Beruf. Es lohnt sich für alle Altersstufen; je nachdem, ob es als Hobby oder in Hinsicht auf den späteren Beruf betrieben wird. Kurz gesagt - Singen macht einfach glücklich!
Artikel des Nordkuriers: Malchiner Weltenbummler gibt Unterricht an der Regionalmusikschule
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Lars Grünwoldt
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